
Mediterrane Meze, ein kurzer Tresen, Cocktails ohne Allüren — und eine Bewertung, die fast niemand hat: glatte fünf Sterne.
Keine bezahlten Listen. Nur Spots, an die wir immer wieder denken — quer durch die Stadt, quer durch die Küchen.


Es braucht keinen Flug. Zwischen Hauptbahnhof und Friedrichstraße liegt ein Geviert, das die Düsseldorfer nur „Little Tokyo“ nennen, und an manchen Abenden glaubt man es sofort: Dampf an beschlagenen Scheiben, Ketten, die im Wind klappern, eine Schlange, die geduldig wartet.
Bei Tokyo Ramen Takeichi beginnt alles mit der Brühe. Wer das Kakuni Yakisoba will, muss früh kommen — zehn Portionen am Tag, dann ist Schluss. Ein paar Türen weiter teilt man sich bei Yakitori Numata kleine Spieße und größere Geschichten; günstiger, als die Qualität vermuten lässt.
Was diese Straße besonders macht, ist nicht die Authentizität, mit der hier so gern geworben wird. Es ist die Selbstverständlichkeit. Niemand inszeniert etwas. Man kocht, wie zu Hause gekocht wird — und genau das schmeckt man. Wer einmal hier war, kommt wieder; meist schon in derselben Woche.
Die besten Tische dieser Stadt hängen nicht am Preis.
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